connexx.av Newsletter #44 vom 19. Dezember 2007

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connexx.av Newsletter #44 vom 19. Dezember 2007
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1) Intro
2) Nix unterm Baum! - Aufschwung ging (auch) an den Medienschaffenden vorbei
3) ver.di fordert 5 % Tariferhoehung fuer filmtechnische Betriebe
4) Bertelsmann will komplette Uebernahme von RTL - Springer will ProSiebenSat.1-Anteile verkaufen
5) Fundstueck aus Webbingen: drei...zwei...eins...Schnitt!
6) connexx.av unterstuetzt Aufbau tuerkischer Mediengewerkschaft
7) Achtung Urheber: Vereinbarungen ueber unbekannte Nutzungsarten ab 1.1.2008 moeglich
8) connexx.av Schwerpunktthema Film 2005 - 2007
9) Streit um Praesenz im Internet
10) Solidaritaetsfonds fuer demokratische Medien in der Welt
11) Index fuer "Gute Arbeit"
12) Presseausweis bliebt Qualitaetsnachweis
13) Newsletter abbestellen
14) Impressum

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1) Intro
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Das Jahr ist so gut wie vorbei. Die Zeit verging wie im Flug, und wir werfen einen Blick auf die Entwicklung in der Medienbranche und besonders auf eines unserer Schwerpunktthemen, den Film.

Zuerst aber wir moechten uns ganz herzlich bei den vielen Ehrenamtlichen und Mitgliedern bedanken, die uns bei unserer Arbeit sehr unterstuetzen: durch ihr Engagement in den Verbaenden des privaten Rundfunks, dem BundesFilmVerband, bei Mitgliedertelefonaktionen und anderem. Ohne sie waere so manches Vorhaben gar nicht moeglich gewesen. Vielen Dank dafuer!

Personell gibt es wieder Veraenderungen bei uns: Katja Karger, die fast sechs Jahre lang in Berlin bei uns taetig war, ist leider ausgeschieden, um ein Studium zu beginnen. Wir wuenschen ihr alles Gute! Kathlen Eggerling, die letzten drei Jahre in Muenchen, wechselt ab Januar 2008 nach Berlin.

Manches bleibt zum Glueck auch beim Alten bzw. am selben Ort: Olaf Hofmann in Hamburg, Joerg Reichel in Muenchen, Joerg Keunecke-Lotte in Duesseldorf sowie die Projektleitung und -koordination Wille Bartz und Angela Kluncker in Hannover.

Die "Stallwache" zwischen den Jahren und der ersten Januarwoche uebernimmt Joerg Keunecke-Lotte. Er ist zu erreichen unter 0211/61 82 43 37 oder per Mail an joerg.keunecke-lotte@connexx-av.de.

Wir wuenschen euch und Ihnen schoene Feiertage!

Ihr Team von connexx.av

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2) Nix unterm Baum! - Aufschwung ging (auch) an den Medienschaffenden vorbei
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Es muss ein gutes Jahr gewesen sein, fast jeden Tag tickerten positive Meldungen ueber den Schirm. Die Arbeitslosenquote sank, die Wirtschaft befand sich im Hoehenflug und die Aussichten sind weiterhin positiv.

Auf die Frage, was von den wirtschaftlichen Erfolgen bei den Beschaeftigten (nicht nur) in der Medienbranche ankam, muss man feststellen: Nicht nur nicht viel, sondern eher nichts. Im Gegenteil: es wurde tuechtig gespart, bei den Beschaeftigten.

Im privaten Rundfunk schnitten die im Tarifvertrag des Privaten Rundfunks eingegliederten Beschaeftigten noch ganz gut ab. Bei allen anderen sah es mau aus: Die Branchengroessen ProSiebenSat.1 und RTL lassen ihre Beschaeftigten im Regen stehen. So gibt es bei ProSiebenSat.1 wegen der grossen wirtschaftlichen Belastung durch den Kauf von SBS und den laengst noch nicht abgeschlossen Umbaumassnahmen und bei RTL trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung keine "Geschenke". Bei ProSiebenSat.1 wurden in erheblichem Umfang Stellen abgebaut, und bei RTL der Tarifvertrag gekuendigt und die 40-Stundenwoche ohne Lohnausgleich wieder eingefuehrt. Die NDR-Tochter Studio Hamburg stieg aus der Tarifpartnerschaft aus.

Bei den Film- und Fernsehschaffenden sieht es nicht besser aus. Zwar hat die Anzahl der Produktionen erhoeht, die Budgets der einzelnen Produktionen scheinen aber noch staerker zusammenzuschmelzen. Viele Filmschaffende sind trotz besserer Auftragslage ueber haeufig schlechtere Arbeitsbedingungen und geringere Gagen frustriert. Tarifbedingungen und das Arbeitszeitkonto fuer sich durchzusetzen ist schwer. Auch die Selbstaendigen bekamen die geringeren Budgets deutlich zu spueren, egal, ob sie fuer die oeffentlich-rechtlichen oder die privaten Sender und Produktionen arbeiteten.

Fazit: Das erwirtschaftete Plus von 2007 blieb in den Bilanzen haengen und kam bei den Beschaeftigten kaum an.

Mehr Infos:
RTL:
http://www.connexx-av.de/meldung_volltext.php? id=45ea7a8ba9740&akt=privaterrundfunk_tarifvertraege
Studio HH:
http://www.connexx-av.de/meldung_volltext.php? id=47556cea0ca5c&akt=brancheninfos_filmfernsehproduktion
ProSiebenSat.1:
http://www.connexx-av.de/meldung_volltext.php? id=46af5ad2a1372&akt=brancheninfos_privaterrundfunk

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3) ver.di fordert 5 % Tariferhoehung fuer filmtechnische Betriebe
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Am 22. November hat ver.di mit dem Arbeitgeberverband VTFF die Tarifrunde fuer filmtechnische Betriebe eroeffnet. Der VTFF hat zum Ende des Jahres den Manteltarifvertrag gekuendigt und ver.di den Lohn- und Gehaltstarif. Fuer mehrere hundert Beschaeftigte bei Bavaria-Film, Studio Babelsberg, Cinepostproduction u.a. hat die ver.di-Verhandlungskommission nun eine Tariferhoehung von 5 % fuer das kommende Jahr gefordert. Damit wurden die momentane Inflationsrate von 2,4 % sowie die guten bis sehr guten Geschaeftsergebnisse beruecksichtigt, die viele Unternehmen im VTFF vorweisen koennen.

"Nach einer instabilen Phase zu Beginn des Jahrzehnts, hat sich nun das Blatt fuer die Filmbetriebe im VTFF gewendet. Dies muss fuer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an dieser positiven Entwicklung entscheidenden Anteil haben, zu einem deutlichen Einkommensplus fuehren. Ich erwarte zum Jahresbeginn dann ein verhandlungsfaehiges Angebot vom VTFF", erklaerte ver.di-Tarifsekretaer Matthias von Fintel.

Mehr unter:
http://www.connexx-av.de/meldung_volltext.php? id=474b0a5cc6e1b&akt=brancheninfos_avproduktion

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4) Bertelsmann will komplette Uebernahme von RTL - Springer will ProSiebenSat.1-Anteile verkaufen
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Bertelsmann will die RTL Mediengruppe Deutschland zu 100% erwerben. Der Konzern haelt bisher 89,5 % der Sendergruppe, so ist jetzt geplant auch die restlichen Anteile zu erwerben. In der RTL Senderfamilie sind die profitabelsten Unternehmen von Bertelsmann vereint. Gleichzeitig kuendigt der neue Bertelsmann Chef Hartmut Ostrowski ein deutliches Wachstum an. Dabei wird es auch dazu kommen, dass einige unprofitable Betriebe aussortiert werden.

Hingegen will sich der Springer Verlag gaenzlich aus ProSiebenSat.1 zurueckziehen.
Springer haelt zurzeit noch 12 % des Unternehmens, ca. eine halbe Milliarde Euro.
Verkauft werden sollen die Anteile an den Haupteigner KKR/Permira.

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5) Fundstueck aus Webbingen: drei...zwei...eins...Schnitt!
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An vieles hat sich der Nutzer des Online-Auktionshauses ebay gewoehnt. Inseln und Schloesser wechselten den Besitzer. Der paepstliche Golf wurde hier meistbietend feilgeboten. Ganz frisch gab es vor kurzem im Sortiment das komplette mobile Kamerateam - Kameramann, Tonassi, Pkw und Equipment incl. - zu ersteigern. Genauer gesagt, gegen Festpreis zu vermieten. Und zwar zu einem haarstraeubenden Niedrigpreis.

Ein Auktionshaus als Job-Portal mutet beklemmend an, wenn es dabei um das Verhoekern von Arbeit zum Billigtarif geht. Besonders fuer Selbststaendige und Freie stellt sich bei jeder Akquise wieder neu die Frage nach dem eigenen Preis und nicht zuletzt nach dem Selbstwert.

"Dieser Artikel wurde beendet." heisst es im ebay-Deutsch. Zu sehen ist das Dumpingangebot noch immer:
http://cgi.ebay.de/professionelles-Kamerateam_W0QQitem Z120185989180QQihZ002QQcategoryZ110749QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

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6) connexx.av unterstuetzt Aufbau tuerkischer Mediengewerkschaft
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Der europaeische Gewerkschaftsbund hat das ver.di-Projekt connexx.av um Unterstuetzung beim Aufbau einer tuerkischen Mediengewerkschaft gebeten. Unter Federfuehrung der Social Dialog Agency (SDA) soll gemeinsam mit den tuerkischen KollegInnen die Organisierung der Medienschaffenden vorangetrieben werden. Bisher gibt es Anfaenge einer kollektiven ArbeitnehmerInnen-Vertretung. Das durch die EU gefoerderte Projekt startete im November mit einem Planungsworkshop in Istanbul. Fuer connexx.av nahm der Projektleiter Wille Bartz teil.

Es wurde eine dreiteilige Seminarreihe mit dem Schwerpunkt Organisationsaufbau und Mitgliedergewinnung verabredet, die von Februar bis April 2008 durchgefuehrt werden soll.

connexx.av wird in diesem Zusammenhang vor allem die Organisierung und Unterstuetzung der im Filmsektor Beschaeftigten mit begleiten. Als Expertin fuer den Bereich der Schauspieler wird Claudia Jueterbock die Arbeit in Istanbul unterstuetzen. Ihre Erfahrung aus der Arbeit im Vorstand des BundesFilmVerbands von ver.di und der Fachgruppe Medien wird fuer das Vorhaben sehr nuetzlich sein.

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7) Achtung Urheber: Vereinbarungen ueber unbekannte Nutzungsarten ab 1.1.2008 moeglich
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Die Urheberrechtsreform (sog. "2. Korb") tritt am 1. Januar 2008 in Kraft. Damit werden Vereinbarungen ueber unbekannte Nutzungsarten moeglich. Durch eine Uebergangsvorschrift ( 137l UrhG) werden die Rechte an unbekannten Nutzungsarten sogar rueckwirkend ab 1966 an die Inhaber der wesentlichen ausschliesslichen Nutzungsrechte uebertragen. Urheber koennen den zwischenzeitlich bekannten Nutzungen nur bis zum 31. Dezember 2008 widersprechen.

Informationen, wie dies am besten gemacht wird und entsprechende Vordrucke gibt es ab Ende Januar 2008 im Internet unter:
http://www.mediafon.net

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8) connexx.av Schwerpunkt Film 2005 - 2007
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connexx.av hat sich zusammen mit vielen ehrenamtlichen Filmschaffenden in den letzten drei Jahren auf die Interessenvertretung dieser Branche konzentriert. Filmschaffende Mitglieder koennen sich in Berlin, Hamburg, Muenchen und Koeln regional in den Filmverbaenden von ver.di engagieren. Zur bundesweiten Koordination der Filmarbeit und der intergrierten Vertretung dieser aeusserst heterogenen Branche wurde der BundesFilmVerband (BFV) gegruendet.

Monatlich versendet der BFV einen Newsletter mit Berichten ueber die eigenen Aktivitaeten und Zielsetzungen sowie Neuigkeiten aus Branche.
http://connexx-av.de/newsletter_bfv.php

Unterstuetzt von der Hans-Boeckler-Stiftung fuehrte connexx.av unter wissenschaftlicher Betreuung von Rolf Satzer von der AG BiB (Arbeitsgemeinschaft Befragung im Betrieb) eine Studie ueber die Arbeitsbedingungen von Filmschaffenden durch. Die daraus entstandene Veroeffentlichung "Ausgeleuchtet - Vom Arbeiten und Leben in der Filmindustrie" schafft Transparenz und ist eine wichtige Datengrundlage fuer die soziale Lage der Filmschaffenden.
http://www.connexx-av.de/meldung_volltext.php? id=47287eb14cea4&akt=publikationen_broschueren

Um dem hohen Beratungsbedarf gerecht zu werden, wurde das Expertentelefon filmfon (01805-34 56 36, filmfon@connexx-av.de) gegruendet Dort leisten filmschaffende Experten kollegiale Beratung zum Urheber-, Vertragsrecht, Honoraren, Gagen, sozialer Absicherung, zum Tarifvertrag fuer Filmschaffende und vieles mehr.

Eine zentrale Forderung von connexx.av und dem BundesFilmVerband ist eine an die besonderen Arbeitsbedingungen angepasste Sozialgesetzgebung der Kultur-, Medien- und Filmschaffenden und die Beruecksichtigung von Tarifstandards in der Filmfoerderung (http://connexx-av.de/filmfernsehproduktion_5statt12.php). Nicht 12, sondern 5 Monate muessen ausreichen, um einen Anspruch auf Alg I zu gewaehrleisten. Nach der jetzigen Gesetzeslage wird dieser Beschaeftigtengruppe der Arbeitslosengeldbezug I und II erheblich erschwert und sie sind besonders vom Verlust der Krankenversicherung und Altersarmut bedroht.

Mehr unter:
Unterschrifteninitiative 5statt12:
http://connexx-av.de/filmfernsehproduktion_5statt12.php
Filmfon:
http://connexx-av.de/filmfernsehproduktion_filmfon.php
Newsletter BFV:
http://connexx-av.de/newsletter_bfv.php
Brancheninfos:
http://connexx-av.de/brancheninfos_filmfernsehproduktion.php

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9) Streit um Praesenz im Internet
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Wie das Internet Medien und Gesellschaft veraendert - oder schlicht "Media Yourself" - mit diesem Leitthema der diesjaehrigen Muenchner Medientage laesst sich treffend umschreiben, was momentan die Medienszene bewegt. "Das Nebeneinander von allgemeinen und individuellen, von politischen und wirtschaftlichen Interessen muss besonders im Medienbereich sensibel austariert werden", mahnte Beckstein bei den Muenchner Medientagen, aber gerade dieses Gleichgewicht muss im Moment noch gefunden werden.

Die Interessenvertreter des Privaten Rundfunks versuchen ihre Claims im Netz-Niemandsland abzustecken un beklagen den Einfall der oeffentlich-rechtlichen Sender in die vermeintlichen Markt-Reservate der Privaten. Und die Intendanten von ARD und ZDF wollten sich freilich nicht auf die bescheidene Rolle des Lueckenfuellers im neuen medialen Angebot beschraenken.

Mit einem "Public Value Test" sollen ARD und ZDF spaetestens ab 2009 den gesellschaftlichen Mehrwert neuer digitaler Angebote nachweisen. Damit wollen die Anstalten nicht nur Vorgaben der EU-Kommission erfuellen, sondern die Einschaetzungen der privatwirtschaftlichen Konkurrenz beruecksichtigen". Die aber will nicht nur Mitsprache, sondern Mitentscheidung.

Mehr unter:
http://www.connexx-av.de/meldung_volltext.php? id=4740444423bd1&akt=brancheninfos_neuemedien

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10) Solidaritaetsfonds fuer demokratische Medien in der Welt
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Freie Medien und Kultur sind der Schluessel zur Demokratie. In den benachteiligten Regionen dieser Erde, die zwei Drittel des Globus ausmachen, sind unabhaengige, demokratische Medienprojekte die Alternative zu der oft obrigkeitsstaatlich und zunehmend kommerziell genutzten Medienlandschaft.

Radiosendern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Der Empfang ist relativ billig, leicht zugaenglich und kann von vielen gemeinsam genutzt werden. Hinzu kommt, dass viele Menschen in diesen Laendern vom Zugang zu Informationen ausgeschlossen sind, weil sie weder lesen noch schreiben koennen. Daher sind die Moeglichkeiten dieses Mediums im Sinn demokratischer Medien ideal: Sie ermoeglichen eine weitgehende Verbreitung sowie die Einbeziehung und Aktivierung der HoererInnen.

Den Regierungen und Maechtigen sind demokratische, unabhaengige Medien oft ein Dorn im Auge. Nicht selten wurden vom Solidaritaetsfonds gefoerderte Sender von Regierungen verboten oder bei Militaer- oder Polizeieinsaetzen gestuermt. Immer wieder waren die dort arbeitenden JournalistInnen und AktivistInnen Drohungen, Repressalien und weitergehenden Angriffen ausgesetzt. Internationale Unterstuetzung ist hier besonders wichtig. Aber selbstverstaendlich ist Solidaritaet auch dort gefordert, wo sich viele kleine Gruppen von Menschen alltaeglich gegen die Auswirkungen des internationalen Marktes wehren.

Der Solidaritaetsfonds sucht Unterstuetzerinnen.

Mehr unter:
http://www.solifonds.de

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11) Index fuer "Gute Arbeit"
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In diesem Jahr hat der DGB ein langfristiges Projekt gestartet und einen Index der guten Arbeit erhoben. Erstes Ergebnis so Frank Bsirske: "Nahezu in allen Bereichen und Branchen gibt es gute Arbeit - wenngleich nur in der Minderzahl." Aus Sicht der Beschaeftigten gehoerten dazu:

- berufliche Zukunftssicherheit
- ausreichende und leistungsgerechte Einkommen
- ein umfassender Gesundheitsschutz
- Wertschaetzung und Unterstuetzung von Kolleg/innen und Fuehrungskraeften im Team
- Chancen zur Qualifizierung und Weiterentwicklung
- aktive Einfluss- und Gestaltungsmoeglichkeiten
- Sinn und Nutzen der eigenen Arbeit
- gute Arbeitsorganisation.

Aus der Konzeptbeschreibung: "Die tragende Idee dieses arbeits- und damit gesellschaftspolitischen Konzepts: Arbeit ist gesellschaftlich gesehen eine Lebensnotwendigkeit, sie ist so zu organisieren, dass sie von den Arbeitenden nicht vorwiegend als Last empfunden wird, sondern als Quelle des Wohlbefindens, der Persoenlichkeitsbildung und eines erhoehten Selbstwertgefuehls fungiert. In den Worten der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Die Gesellschaft hat die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Arbeit 'eine Quelle der Gesundheit und nicht der Krankheit' ist."

Unter folgender Adresse kann ein eigener Index erstellt werden:
http://mein.index-gute-arbeit.de

Mehr unter:
http://www.verdi.de/kampagnen_projekte/gute_arbeit
http://www.dgb-index-gute-arbeit.de/servicestelle/data/diga_report_07.pdf

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12) Presseausweis bliebt Qualitaetsnachweis
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Mit Bedauern haben die ausstellenden Verbaende des bundeseinheitlichen Presseausweises auf den Beschluss der Innenministerkonferenz reagiert, wonach der Presseausweis ab 2009 auf der Rueckseite nicht mehr den "Vorsitzenden der Innenministerkonferenz" als Absender auffuehren darf. Zugleich kuendigten die ausstellenden Verbaende an, dass der Presseausweis als qualifiziertes Arbeitsmittel der Journalistinnen und Journalisten in der gewohnten Qualitaet erhalten werde. Der Presseausweis wird vom DJV, von der dju in ver.di, dem BDZV, dem VDZ, dem Verband Deutscher Sportjournalisten und von Freelens ausgestellt.

Mehrere Organisationen hatten die Innenministerkonferenz massiv mit dem Ziel unter Druck gesetzt, ebenfalls den bekannten Presseausweis ausgeben zu duerfen. Die Innenminister hatten daraufhin die ausstellenden Verbaende zu einer Einigung mit den interessierten Organisationen aufgefordert, darunter auch solche, die als unserioes gelten koennen.

Mehr unter:
http://dju.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id=c6315440-a4c8-11dc-495f-0019b9e321e1

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14) Impressum
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Dieser Newsletter wird von Wille Bartz fuer connexx.av, dem Projekt der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fuer die Vertretung der Medienschaffenden im Rundfunk, Film, AV-Produktion und in den Neuen Medien, in unregelmaessigen Abstaenden herausgegeben.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie uns unter:
connexx.av, c/o ver.di
zu Hd. Wille Bartz
Goseriede 10-12 in 30159 Hannover
Tel: 0511/12400-602 und Fax: 0511/12400-604
E-Mail wille.bartz@connexx-av.de
Internet http://www.connexx-av.de

Redaktion dieses Newsletters:
Joerg Keunecke-Lotte, Kathlen Eggerling
mail@connexx-av.de



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