Film & Fernsehen

25 Cent je Haushalt und Monat für eine Programmoffensive von ARD und ZDF und zur Verbesserung der Produktions und Arbeitsbedingungen bei Film und Fernsehen

Gemeinsame Stellungnahme von Allianz Deutscher Produzenten Film & Fernsehen Produzentenallianz
Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler BFFS
Bundesvereinigung der Filmschaffenden Verbände Die Filmschaffenden
Verband Deutscher Drehbuchautoren VDD
ver.di FilmUnion
(München/Berlin, 12. März 2014) Die nach Einführung der Rundfunkhaushaltsabgabe zu erwartenden Überschüsse gegenüber dem bisher ermittelten Finanzbedarf von ARD und ZDF haben eine Diskussion über die Verwendung der Überschüsse ausgelöst. Von manchen Seiten wird eine Reduzierung der Haushaltsabgabe um EUR 0,73 je Haushalt und Monat und eine Rückstellung der darüber hinausgehenden Mehreinnahmen vorgeschlagen, von anderen eine Verwendung zur Beseitigung von insbesondere im gewerblichen Bereich aufgetretenen Härtefällen.

Die Produzentenallianz und verschiedene Kreativenverbände haben sich in mehreren Stellungnahmen dafür ausgesprochen, jedenfalls Teile der zu erwartenden Überschüsse zu nutzen, um ARD und ZDF in die Lage zu versetzen, eine Programmoffensive zu starten und die äußerst prekären Bedingungen des audiovisuellen Schaffens in Deutschland zu verbessern. Eine solche Programminitiative würde es beiden Sendern ermöglichen, vermehrt Programme in Auftrag zu geben, die international Qualitätsstandards setzen und die mit Produktionsbudgets ausgestattet wären, welche es den Produzentenermöglichen, den Kreativen und den Filmschaffenden Arbeits- und Vergütungsbedingungen zu bieten, die der hohen Qualität ihrer Leistungen entsprechen. Nur so werden die Produktionsunternehmen wieder in die Lage versetzt werden, innovative Programmideen zu entwickeln und zu realisieren.

Die gesamte Stellungnahme finden Sie im Download.

Ausklappen/Einklappen